06.11.2012


"Kids of Harmonie" begeistern Zuschauer mit Musiktheater


Für das Musiktheater "Auszug aus dem Zoo" von Brigitte Meier und Manfredo Zimmermann hatten die Kinder zwischen drei und zwölf Jahren mit Chorleiter und Gitarrist Klaus Ebling fast ein Jahr lang geübt. "Super gespielt", lobte Ilse Jochem-Drinnhausen das Engagement und den Übungsfleiß der kleinen Sänger. Ihnen machte es offensichtlich großen Spaß? in die Rolle von Tieren aus aller Welt zu schlüpfen.

Im Zoo von "Wuppertale" ist es den Affen, den Raubtieren Löwe, Panther und Tiger, Giraffe, Schakal, Bär und Zebras auf Dauer zu langweilig und sie beratschlagen, wie sie aus dem Zoo ausbrechen könnten, um einen neuen Zoo nach ihren Vorstellungen zu gründen. Mithilfe der Schlange (Allison Lamb) überlisten sie den Zoowärter (Simeon Mildner) und stibitzen ihm den Schlüssel. Endlich in Freiheit, wissen die Tiere nicht, wohin. Doch die Feldmaus (Chiara Pohl) gibt ihnen einen guten Tipp, als die Zebras (Fabia Pohl und Lisa Zucker) sie nach dem Weg fragen. Sie erklärt, dass sie in einem alten verlassenen Bauernhof mit großer Scheune, Ställen und Speicher wohnt, wo alle leben können und die umliegenden Wiesen, Felder und Wälder genügend Platz bieten, um sich auszutoben. "Seht, ich bin die kleine Maus. Ich wohn in einem Bauernhaus, in Saus und Braus", singt sie. Eine Herde von Elefanten, die den Zoo besuchen wollten, und ihren "Elefantensong" schmettern, schließt sich der Gruppe an. Yann Ebling, führt als Erzähler durch die Handlung. Der Chor wird von einer Band von Instrumentalisten der Niersteiner Musikschule "InTakt" begleitet, an der Chorleiter Ebling unterrichtet: Jana Martens und Anna Schwamb (Keyboard), Jakob Pöllinger, Jannick Böhm, Elias Mildner, Carlos Knopf (Akkordeon, Querflöte, Gitarre, Schlagzeug).

Sabine Ruthard, deren Kinder Johanna und Christopher als Bär und Elefant mitwirken, hat die Masken der Tiere entworfen. Vor allem hat sie ein imposantes Zoo-Bühnenbild gestaltet, das im zweiten Teil durch einen ebenfalls von ihr gemalten herrlichen Bauernhof ersetzt wird. Tatkräftige Unterstützung bei den Proben und als Souffleuse bei der Aufführung leistete Sari Schmitt, deren Tochter Lucie zwei Rollen, als Elefant und als Besuchskind im Zoo, übernommen hat.

 


30.10.2012


Jahreskonzert zum 110-jährigen Bestehen


Anlässlich seines 110-jährigen Bestehens boten alle drei Chöre des Vereins eine harmonische Vielfalt an Stücken aus 110 Jahren.

Der Gemischte Chor und der "Sound of Harmonie" begannen das Konzert schwungvoll mit dem Klassiker "Das ist die Berliner Luft" aus dem Jahre 1902, darauf folgte sehr gefühlvoll "Spiel mir eine alte Melodie" und "Heute ist der schönste Tag in meinem Leben".

Musikalisch überzeugte der Sound of Harmonie bei "Only you", "Aber bitte mit Sahne" (inklusive Showeinlage), mit zarten Pianotönen bei "Halleluja" mit Solo (Bernhard Schaaf) und bombastisch bei "Its raining men".

Ein absoluter Hingucker war "Ich wollte nie erwachsen sein", bei dem alle Chöre zusammen mit dem Kinderchor das harmonische Miteinander von drei Generationen demonstrierten. Die Chorleiterin Brigitte Wolter dirigierte dabei auf dem Boden sitzend. Danach sang der Kinderchor unter der Leitung von Klaus Ebling drei Stücke aus dem Musical "Auszug aus dem Zoo".

Im zweiten Teil, der hauptsächlich die letzten vier Jahrzehnte behandelte, überzeugten vor allem "Tears in heaven", "I swear" mit Solo (Stefan Kahabka) sowie das temporeiche Zungenbrecherstück "Waka Waka" mit zwei Trommeln.

Glanzvoll ging es zum Endspurt mit "New York", "Bohemian Rhapsody" von Queen - musikalisch extrem anspruchsvoll und total rockig - und dem Abba-Hit "Thank you for the music". Begleitet wurden die Chöre von Klaus Ebling am Klavier und Karl Ott (Cajon) begleitet und der Chor Sound of Harmonie von einigen "Mystics".

Zum Abschluss folgte als absoluter Ohrenschmaus "Wir feiern ein Fest der Freude" mit allen Chören, bei dem Joel Sangers am Saxofon begleitete. Als Zugabe: "Ich wollte nie erwachsen sein".

 


3. Juni 2012


Dienheim singt


Anlässlich des 110jährigen Vereinsbestehens, veranstalteten wir einen bunten Nachmittag in der voll besetzten Siliussteinhalle.

Das kurzweilige Programm startete mit Liedern des modernen Chors "Sound of Harmonie".

Zum Höhepunkt des Nachmittags zählte der Auftritt des Projektchors "110 Männer für Dienheim", der extra für diesen Tag, unter der Leitung von Brigitte Wolter, intensiv geprobt hatte. Wenn auch die 110 Männer nicht ganz erreicht wurden, war der Auftritt der mehr als 80 Sänger dennoch beeindruckend und mit stehendem Applaus wurde die Leistung vom Publikum gebührend gewürdigt.

Die Girl-Group "A Capälzer" brachte den Saal zum Toben. Bunt, schrill und gleichzeitig elegant altmodisch damenhaft gekleidet, verstehen sich die sechs Mädels aus dem pfälzischen Rehborn als musikalische Alternative zum Landfrauenverein. Ihre Darbietung, gemischt von Kabaretteinlagen bis zu anspruchvollen A Capella - Songs begeisterte das Publikum

Anschließend hatten die "Kids of Harmonie" -der quirlige Nachwuchs des Vereins- ihren Auftritt, der von Klaus Ebling mit der Gitarre begleitet wurde. Das Löwengebrüll, Teil des Zooliedes, lässt erahnen, was hier heranwächst.

Auf den Tischen lagen Liedtexte und überall im Saal stellten sich die aktiven Sänger auf, denn man strebte dem Höhepunkt des Nachmittags zu, alle Besucher zum Singen zu bringen. Mit der Melodie von Nabuco, gemeinsam mit dem Posaunenchor, klang dann ein Meer von Stimmen durch den Saal. Zum Abschluss sangen alle "Freude schöner Götterfunken" und die Lieder des Posaunenchors beendeten den gelungenen Nachmittag.


22. April 2012


Mundartabend im Weingut Kühn


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Mit einem kurzweiligen Mundartabend startete der Gesangverein Harmonie in sein 110. Geburtstagsjahr. "Da werd gebabbelt un gesunge, grad so, wie am die Schnud gewachse is" versprach die Ankündigung. Aber nicht nur Roihessisches wurde geboten.

Gleich zu Beginn wurden die zahlreichen Gäste auf saarländisch, bayerisch, sächsisch, kölsch, rheinhessisch und hochdeutsch begrüßt.

Die als "Oppenumer Parresen" angekündigte Mundart-Rednerin Manuela Rimbach-Sator imitierte gekonnt im "Bieblemer" Dialekt den Dialog zweier Männer, bei dem mit zehn Zweiwortsätzen alles gesagt ist.

Die Chöre gaben ebenfalls einige Lieder in Mundart zum Besten.

Volker und Janis Rothmann interpretierten als "Duo Hochkölsch" Lieder der Kölner Band BAP.

Die 82-jährige Lore Hübner kam als älteste Teilnehmerin von "Dexheim läuft" und begeisterte mit Mundartgedichten aus dem Winzermilieu.

Gelegenheit zum Schunkeln und Mitsingen gab es beim Auftritt der Niersteiner Tempelhofsänger Franz Reichert, Karl-Heinz Umstätter und Rudi Schott.

Auf Mundart spezialisiert hat sich auch die Folk-Formation "Redur" aus Dienheim mit Karl Ott, Friedrich Vollrath und Klaus Ebling.

Unter der Leitung von Ilse Jochem-Drinnhausen und Brigitte Wolter ging die gelungene Veranstaltung viel zu schnell vorbei.

 


2. - 4. März 2012


Probenwochenende des "Sound of Harmonie"


Auch in diesem Jahr war die Jugendherberge Bad Kreuznach wieder Ziel vieler begeisterter Sängerinnen und Sänger des Gesangverein Harmonie Dienheim e.V.: Von Freitag bis Sonntag probten dort ca. 30 Dienheimer/innen vom Chor "Sound of Harmonie" und über 10 Sänger/innen vom Chor "Mystic" aus Mainz-Mombach neue Lieder. Eine bunte Mischung aus Popsongs hatte die Chorleiterin beider Chöre, Brigitte Wolter, ausgewählt, so z. B. das wunderschöne Stück "Hallelujah" von Leonard Cohen oder den offiziellen Fifa-Knaller der WM "Waka Waka" (This time for Afrika). Der Song "Bohemian Rhapsody" von Queen verlangte den Sängerinnen und Sängern einiges ab, aber der Oldie "Marmor, Stein und Eisen bricht" ging dafür leichter von den Lippen. Nach dem Song "Its raining men" erhofften sich die Männer zwar einen entsprechenden "Weibersegen", es folgte jedoch das Lied Über 7 Brücken musst du gehn".

Obwohl intensiv geprobt wurde, fanden die Teilnehmer/innen ausreichend Zeit für einen kleinen Spaziergang oder das gesellige Beisammensein an den Abenden. Dann nämlich zeigte sich einmal mehr, dass Ilse Jochem-Drinnhausen und die anderen Aktiven vom Verein mit Brigitte Wolter eine lustige Truppe um sich geschart haben, in der nicht nur das Singen großen Spaß macht.

 

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